Erfahrungsberichte zu meinen Käufen
Da es heutzutage normal ist Fakes aufzusitzen stelle ich hier meine Erfahrungen für andere zur Verfügung.
Alles was ich hier schreibe ist Nachweisbar und basiert auf Fakten.
Die soll anderen Kunden helfen nicht die selben Fehler zu machen und in die gleiche Fettnäpfchen zu treten wie ich. Zumal das ja alles sehr teuer werden kann.
Alles was ich hier schreibe ist Nachweisbar und basiert auf Fakten.
Die soll anderen Kunden helfen nicht die selben Fehler zu machen und in die gleiche Fettnäpfchen zu treten wie ich. Zumal das ja alles sehr teuer werden kann.
Und einen RA zu finden der gut ist und ein wirkliches Interesse hat den Fall zu ihren Gunsten zu klären wird man nicht so leicht finden.
Autokauf bei JEEP Stellantis
Meine Erfahrungen mit dem Jeep Grand Cherokee Summit 4xe
Warum ich mich für den Jeep entschieden habe
Als Jäger war ich auf der Suche nach einem Fahrzeug, das sowohl umweltfreundlich als auch alltagstauglich für den Einsatz im Revier ist. Nach verschiedenen Fahrzeugen anderer Hersteller fiel meine Wahl schließlich auf den Jeep Grand Cherokee Summit 4xe.
Ausschlaggebend waren die umfangreiche Ausstattung, die elektrische Reichweite für meine täglichen Fahrten ins Revier sowie der großzügige Innenraum. Mein Ziel war es, das Fahrzeug viele Jahre zu fahren und eine Laufleistung von rund 250.000 Kilometern zu erreichen.
Besonders überzeugt haben mich zunächst:
- elektrische Reichweite für kurze Strecken
- große Gesamtreichweite durch Hybridantrieb
- viel Platz für Jagdhund und Ausrüstung
- hochwertige Komfortausstattung
- umfangreiche Assistenzsysteme
Zusätzlich ließ ich das Fahrzeug für rund 6.000 Euro komplett folieren, um den Lack im Revier vor Kratzern zu schützen.
Meine persönlichen Erfahrungen
Bereits nach kurzer Zeit traten aus meiner Sicht verschiedene Probleme auf.
Anhängelast
Erst nach dem Kauf stellte ich fest, dass die Hybridversion serienmäßig lediglich über eine Anhängelast von 2 Tonnen verfügt, während vergleichbare Verbrennermodelle mit bis zu 3,5 Tonnen zugelassen sind. Für meine jagdlichen Anforderungen war dies ein erheblicher Nachteil.
Um das Fahrzeug besser nutzen zu können, ließ ich die Anhängelast auf 3 Tonnen erhöhen. Die dafür entstandenen Kosten inklusive Gutachten beliefen sich auf rund 4.000 Euro.
Probleme mit der 12-Volt-Batterie
Im Winter blieb das Fahrzeug trotz vollständig geladener Hochvoltbatterie liegen.
Nach dem Öffnen der elektrischen Heckklappe konnte ich den Wagen nicht mehr starten. Die Bordspannung brach vollständig zusammen. Dadurch ließ sich auch die Heckklappe nicht mehr elektrisch öffnen, sodass mein Hund zunächst im Kofferraum bleiben musste, bis der ADAC eintraf.
Nach Auskunft des Pannenhelfers war die 12-Volt-Batterie entladen. Nach meiner persönlichen Erfahrung reicht häufiges rein elektrisches Fahren offenbar nicht immer aus, um diese Batterie ausreichend zu laden.
Diese Schilderung beschreibt ausschließlich meine persönliche Erfahrung sowie die damalige Auskunft des ADAC-Mitarbeiters.
Rückrufe
Während meiner Besitzzeit wurde mein Fahrzeug von mehreren Rückrufaktionen betroffen. Diese wurden entsprechend den Herstellerinformationen durchgeführt.
Fahrverhalten
Gelegentlich machte das Fahrzeug beim Anfahren einen unerwarteten Satz nach vorne, obwohl lediglich die Bremse gelöst wurde. Dieses Verhalten trat bei meinem Fahrzeug mehrfach auf.
Da sich der Fehler während meiner Werkstattbesuche nicht reproduzieren ließ, konnte bislang nach meinem Kenntnisstand keine dauerhafte Lösung gefunden werden.
Infotainment und Software
Im täglichen Betrieb kam es bei meinem Fahrzeug unter anderem zu folgenden Erscheinungen:
- zeitweise Ausfälle des Infotainmentsystems
- fehlender Radio-Ton
- unregelmäßige DAB-Sendersuche
- Android Auto funktionierte gelegentlich nicht
- Veränderungen der Menüführung nach Software-Updates
- wiederkehrende Hinweise des Spurhalteassistenten
Nicht alle dieser Punkte konnten bei Werkstattbesuchen nachvollzogen werden.
Werkstattaufenthalte
Seit dem Kauf führte ich eine umfangreiche Liste aller von mir festgestellten Mängel. Diese umfasst mittlerweile über 40 Punkte.
Mehrere Werkstattaufenthalte waren erforderlich. Unter anderem musste der elektrisch verstellbare Fahrerspiegel ersetzt werden.
Defekter Ölfilter
Bei winterlichen Temperaturen kam es zu einem Defekt am Ölfiltersystem, wodurch das Fahrzeug nicht mehr weiterbetrieben werden konnte.
Der ADAC organisierte den Abtransport des Fahrzeugs. Im Zusammenhang mit den Wartungsintervallen kam es anschließend zu unterschiedlichen Auffassungen darüber, wann die erste Inspektion fällig gewesen wäre. Da mein Fahrzeug als Tageszulassung verkauft wurde, entstand hier aus meiner Sicht ein Missverständnis.
Garantieabwicklung
Mein Eindruck ist, dass Garantiearbeiten teilweise mit dem Hersteller abgestimmt werden müssen. Nach meiner Erfahrung kann dies zu längeren Bearbeitungszeiten und mehreren Werkstattbesuchen führen.
Aktuelle rechtliche Situation
Der Sachverhalt wird inzwischen gerichtlich geklärt. Da das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist, möchte ich dessen Ausgang nicht vorwegnehmen.
Nach aktuellem Stand erfolgen Untersuchungen und Reparaturen über den verkaufenden Händler in Bonn. Für mich bedeutet dies einen erheblichen organisatorischen und zeitlichen Aufwand, obwohl sich eine Jeep-Vertragswerkstatt deutlich näher an meinem Wohnort befindet.
Mein persönliches Fazit
Diese Seite gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen mit meinem Fahrzeug wieder.
Andere Fahrzeughalter können selbstverständlich andere Erfahrungen gemacht haben.
Rückblickend würde ich jedem Autokäufer empfehlen,
- sich die technischen Daten vor dem Kauf genau erläutern zu lassen,
- insbesondere Anhängelast und Einsatzbereich sorgfältig zu prüfen,
- sämtliche Zusagen schriftlich festzuhalten,
- und den Kauf möglichst bei einem Händler in Wohnortnähe abzuwickeln.
Ich werde diese Seite aktualisieren, sobald das laufende Gerichtsverfahren abgeschlossen ist.
"Tannhäuschen" der Alptraum von Trendbau GmbH
Meine Erfahrungen mit dem Kauf eines Tiny-Houses bei der Trend Bau GmbH
Wichtiger Hinweis für Kaufinteressenten
Die folgenden Schilderungen geben ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen mit meinem Tiny-House-Projekt wieder. Der Sachverhalt wird teilweise rechtlich aufgearbeitet. Jeder Käufer sollte sich vor Vertragsabschluss umfassend beraten lassen und die technischen Angaben unabhängig prüfen. Sie schließen hier keinen "normalen" Kaufvertrag ab sondern einen Werkvertrag!
Hier meine Erfahrungen die ich leider erst nach der Übergabe festgestellt habe:
Gewichte und Stützlast
Nach den von mir vorgenommenen Wiegungen sowie den Feststellungen des von mir beauftragten Sachverständigen bestehen erhebliche Probleme hinsichtlich der Gewichtsverteilung.
Nach meinem Kenntnisstand ist die Stützlast ohne zusätzliche Gewichte negativ. Werden Gegengewichte eingebracht, wird die zulässige Gesamtmasse überschritten. Dadurch war das Fahrzeug in meinem Fall nicht in der ursprünglich geplanten Konfiguration nutzbar.
Da der Anhänger ursprünglich mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 2,5 Tonnen ausgelegt war, ergaben sich aus meiner Sicht außerdem Auswirkungen auf die 100-km/h-Zulassung.
Aus diesem Grund empfehle ich jedem Käufer dringend, das fertig ausgebaute Fahrzeug einschließlich der tatsächlichen Stützlast unmittelbar nach der Auslieferung unabhängig wiegen zu lassen.
Vertragsgestaltung
Rückblickend würde ich keinen Vertrag dieser Größenordnung mehr unterschreiben, ohne ihn vorher durch einen Fachanwalt prüfen zu lassen.
Ebenso empfehle ich, bereits vor Vertragsabschluss einen erfahrenen Wohnwagen- oder Tiny-House-Sachverständigen einzubeziehen. Viele technische Fragen lassen sich im Vorfeld klären und später möglicherweise kostspielige Auseinandersetzungen vermeiden.
Außerdem sollte bereits vor dem Kauf verbindlich geklärt werden, bei welchem Versicherer das Fahrzeug versichert werden kann und mit welchen laufenden Kosten zu rechnen ist.
Planung und Beratung
Nach meiner persönlichen Erfahrung wurden die technischen Grenzen einzelner Ausstattungsoptionen im Beratungsgespräch nicht ausreichend erläutert.
Insbesondere hätte ich mir Hinweise gewünscht,
- welche Kombinationen von Sonderausstattungen technisch und zulassungsrechtlich möglich sind,
- welche Auswirkungen zusätzliche Einbauten auf Gewicht und Zulassung haben,
- und welche Voraussetzungen für eine 100-km/h-Zulassung erfüllt sein müssen.
Ich hätte mir insgesamt eine umfassendere technische Beratung vor Vertragsabschluss gewünscht.
Bauphase
Während der Bauphase erhielt ich nach meiner Erinnerung keine Fotos vom Baufortschritt.
Dadurch bestand für mich kaum die Möglichkeit, den Baufortschritt zu kontrollieren oder Änderungswünsche frühzeitig anzusprechen. Viele Punkte wurden für mich erst bei der Auslieferung sichtbar.
Feststellungen des Sachverständigen
Der von mir beauftragte Sachverständige kam unter anderem zu dem Ergebnis, dass verschiedene technische Punkte aus seiner Sicht nicht den ursprünglich erwarteten Anforderungen entsprachen.
Hierzu gehörten nach meiner Erinnerung unter anderem:
- Gewichtsverteilung
- Aufbau
- Fenster Größen
- Möglichkeiten eines späteren Ausbaus
Da es sich hierbei um Feststellungen eines Sachverständigen handelt, sollten Interessenten im Zweifel eigene Gutachten einholen.
Rechtliche Auseinandersetzung
Im Verlauf der Auseinandersetzung konnte mit anwaltlicher Unterstützung eine Einigung über den Austausch des Fahrgestells erzielt werden.
Gegen Zahlung von 1.500 Euro erklärte sich die Trend Bau GmbH bereit, ein 3-Tonnen-Fahrgestell einschließlich TÜV-Abnahme und neuer Zulassungsunterlagen einzubauen.
Dadurch wurde das Fahrzeug nach meinem Verständnis zumindest wieder zulassungsfähig.
Die noch ausstehenden Ausbauarbeiten wurden von der Trend Bau GmbH nach meiner Erfahrung jedoch nicht mehr übernommen, sodass ich diese Arbeiten anderweitig durchführen lassen muss.
Voraussichtliche Prozesskosten wären ca. 20-30t€ gewesen mit einem Zeit Horizont von 2-3 Jahren. Insofern habe ich den schlechtesten Kompromiss zugestimmt, so das jetzt das Fahrwerk ausgetauscht wird.
Ich wünsche diese Erfahrungen keinem.
Ich wünsche diese Erfahrungen keinem.
Mein persönliches Fazit
Rückblickend würde ich jedem Interessenten empfehlen,
- sämtliche Gewichte / Abmessungen / und Inhalte schriftlich garantieren zu lassen,
- die tatsächliche Stützlast/Achslast/Gesamt-last im Vertrag festzuhalten und nach der Fertigstellung überprüfen zu lassen,
- den Vertrag vor der Unterschrift durch einen Fachanwalt prüfen zu lassen (Achtung sie schließen einen Werkvertrag ab - sie haften für alle Fehler selber)
- alle technische Aussagen schriftlich bestätigen zu lassen,
- bereits vor Vertragsabschluss die Versicherbarkeit zu klären Es ist weder einfach noch billig diesen Anhänger zu versichern. Das günstigste Angebot HK war 2300€/a,
- und das fertige Fahrzeug möglichst vor der Abnahme durch einen unabhängigen Sachverständigen kontrollieren zu lassen. Untereschreiben sie keinesfalls das Abnahmeprotokoll bevor sie alles, mit einem Fachmann, bis ins kleinste geprüft haben.
Diese Hinweise beruhen ausschließlich auf meinen aktuellen persönlichen Erfahrungen und sollen anderen Käufern helfen, mögliche Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.